Satzung

SATZUNG
 
8. Änderungssatzung des R.S.V. Arloff-Kirspenich 1957 e.V.
Vom 15.01.2013 Beschlossen in der Jahreshauptversammlung am 26.04.2013
 
          §1Herunterladen
           Name, Sitz und Zweck
 
1.      Der Rasen-Sport-Verein 1957 Arloff-Kirspenich e.V., R.S.V. genannt, wurde im Jahr 1957 gegründet. Er hat seinen Sitz in Arloff-Kirspenich und ist im Vereinsregister eingetragen. Die Farben des Vereins sind Rot-Weiß.
2.      Ziele des Vereins sind die körperliche Ertüchtigung und charakterliche Erziehung seiner Mitglieder, die Pflege wahrer Sportgemeinschaft im Sport und im gesellschaftlichen Leben, sowie die Erziehung und Anleitung der Jugend bei sportlichen Übungen und deren kulturelle Betreuung. Der R.S.V. ist politisch und weltanschaulich neutral. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Aufwandentschädigungen bis zur Höhe der steuerfreien Pauschalen können nach mehrheitlichem Vorstandsbeschluss gezahlt werden. Der Verein führt keiner Person durch vereinsfremde Zwecke Ausgaben zu oder begünstigt diese unverhältnismäßig durch hohe Vergütungen. Der Verein ist frei von politischen, religiösen und rassischen Tendenzen. Tätigkeit und Vermögen des Vereins dienen ausschließlich zur Erreichung der Zweckbestimmung. Der Verein ist berechtigt, gemeinnützige, gesellschaftliche Veranstaltungen durchzuführen. Der R.S.V. ist Mitglied des Fußballverbandes Mittelrhein e.V.
 
§2
Erwerb der Mitgliedschaft
 
1.      Mitglied des Vereins kann jede Person ohne Unterschied des Geschlechts, des Berufs, der Staatsangehörigkeit und ihrer politischen oder religiösen Überzeugung werden.
2.      Die Aufnahme erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand aufgrund eines Antrages. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
3.      Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied der Satzung. Jeder Aufnahmesuchende hat Anspruch darauf, vor erfolgter Aufnahme die Satzung bei der Geschäftsstelle (Geschäftsführer), beim 1. Vorsitzenden oder auf der Homepage einzusehen oder auf Wunsch ein Exemplar ausgehändigt zu bekommen oder von der Homepage herunter zu laden.
4.      Billigt der geschäftsführende Vorstand die Aufnahme nicht, so muss dem Bewerber die Entscheidung zur Kenntnis gebracht werden.
 
§3
Beendigung der Mitgliedschaft
 
1.      Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.
2.      Zum Austritt ist jedes Mitglied berechtigt, muss dies jedoch schriftlich dem geschäftsführenden Vorstand anzeigen. Die Kündigungsfrist beträgt ein Monat zum 30.06 oder zum 31.12 eines Jahres. Die Zahlungsverpflichtungen laufen bis zum Ende des Halbjahres, in dem die Abmeldung dem geschäftsführenden Vorstand fristgerecht zugeht. Mit der Abmeldung oder dem Ausschluss ist etwa im Besitz des Ausscheidenden befindliches Vereinseigentum zurückzugeben unter Verzicht auf Zurückbehaltungsrecht.
3.      Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand unter schriftlicher Mitteilung der Begründung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.
4.      Ein Mitglied wird aus der Mitgliederliste gestrichen, wenn es für den Verein nicht mehr erreichbar ist.
 
§4
Beiträge
 
1.      Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.
2.      Alle Mitglieder, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, zahlen einen Monatsbeitrag, der halbjährlich am 01.02. und 01.08. für 6 Monate zu entrichten ist, und dessen Höhe jeweils von der Mitgliederversammlung festzusetzen ist. Auf begründeten Antrag kann der geschäftsführende Vorstand, mit 3/4 Mehrheit, bei Vorliegen einer besonderen Härte und in Sonderfällen von rückständigen und künftigen Beiträgen befreien bzw. diese ermäßigen.
3.      Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag einer Abteilung und bei festgestelltem Bedarf, außerordentliche Beiträge für einzelne Abteilungen festsetzen.
 
§5
Maßregelungen
 
1.      Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:
 
a)  Warnung,
b)  Verweis,
c)  zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.
 
Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.
 
§6
Rechtsmittel
 
1.      Gegen eine Ablehnung der Aufnahme (§ 2.4) sowie gegen eine Maßregelung ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen vom Zugang des Bescheides gerechnet, beim Vorsitzenden einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand endgültig.
 
§7
Zusammensetzung des Vereins
 
1.      Der Verein besteht aus:
a) Vorstand
b) aktive Mitglieder
c) unterstützende (inaktive) Mitglieder
e) Ehrenmitglieder
 
Aktive Mitglieder sind alle sportausübenden Mitglieder. Inaktive Mitglieder sind Vereinsangehörige, die durch Zahlung von regelmäßigen Geldbeiträgen (Vereinsbeitrag) die Zwecke des Vereins fördern.
 
§8
Vereinsorgane
 
1.      Organe des Vereins sind:
 
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
 
§9
Mitgliederversammlung
 
1.      Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2.      Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres statt.
3.      Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
a) der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand beschließt,
b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt hat.
4.     Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand durch Aushang oder durch schriftliche Einladung unter Angabe des Tagungsortes, der Uhrzeit und der Tagesordnung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von drei Wochen liegen.
5.     Die Mitgliederversammlung wird von einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied geleitet.
6.     Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
7.     Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Enthaltungen und ungültige Stimmen zählen bei der Berechnung der Mehrheit nicht mit. Satzungsänderungen, Auflösung und Fusionen können nur mit einer Mehrheit von zweidrittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
8.     Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Die Anträge sind zu Beginn der Versammlung bekannt zu geben.
Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.
Anträge sowie Dringlichkeitsanträge über die Änderung der Satzung, Fusion und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
9.     Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.
10.  Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.
 
§10
Vorstand
 
1.      Der Vorstand arbeitet
1.     als geschäftsführender Vorstand bestehend aus:
§  dem Vorsitzenden
§  dem stellvertretenden Vorsitzenden
§  dem Geschäftsführer
§  dem Kassierer
§  dem stellvertretenden Kassierer
  1. und dem Gesamtvorstand. Dieser kann bestehen aus:
§  dem geschäftsführenden Vorstand
§  dem technischen Obmann
§  dem Jugendleiter
§  dem Jugendgeschäftsführer
§  dem Schiedsrichterbeauftragten
§  dem Pressewart
§  dem Organisationsleiter
§  den bis zu 5 Beisitzern
§  dem Elternvertreter der jugendlichen Mitglieder, der jedoch Mitglied des Vereins sein muss.
§  den Abteilungsleitern
 
2.      Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist vertretungsberechtigt, jedoch nur in Verbindung mit einer weiteren Person des geschäftsführenden Vorstandes.
3.      Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes. Der Gesamtvorstand ist berechtigt, beim Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen, soweit kein Vertreter bestimmt ist.
4.      Der Vorsitzende und der Geschäftsführer haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen beratend teilzunehmen.
5.      Der Vorstand tritt bei Bedarf, mindestens jedoch einmal in 8 Wochen zusammen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn mindestens die Hälfte des Vorstandes zugegen ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens.
6.      Die Vorstandssitzungen sind, wenn nichts anderes bestimmt ist, nicht vereinsöffentlich.
7.      Der R.S.V. handelt durch seinen Vorstand nach Maßgabe der den einzelnen Vorstandsmitgliedern übertragenen Zuständigkeiten.
8.      Über die Beschlüsse des Vorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
 
§11
Abteilungen
 
1.      Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Gesamtvorstandes gegründet. Dieser Beschluss ist den Mitgliedern auf der nächsten ordentlichen Jahreshauptversammlung zur Abstimmung vorzulegen.
2.      Die Abteilung wird durch ihren Leiter, den Stellvertreter oder Mitarbeiter, denen besondere Aufgaben übertragen sind, geleitet.
3.      Abteilungsleiter, Stellvertreter und Mitarbeiter werden von der Abteilungsversammlung gewählt. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
 
§12
Wahlen
 
Wahlen aller Tagungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit durchgeführt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung und erfordert einen zweiten Wahlgang. Wahlen werden durch Handzeichen vollzogen. Wenn mindestens ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied es verlangt, erfolgen sie durch Abgabe von Stimmzetteln. Bei Wahlen und Abstimmungen zählen Enthaltungen und ungültige Stimmen bei der Berechnung der Mehrheit nicht mit.
Wahlberechtigt ist jedes Mitglied mit Vollendung des 16. Lebensjahres, das sich in die jeweils auszulegende Anwesenheitsliste eingetragen hat. Wählbar ist jedes wahlberechtigte Mitglied, wenn es sich auf Befragung mit der Wahl seiner Person einverstanden erklärt hat und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Falls der zu Wählende nicht anwesend ist, muss die Zustimmung zur Wahl schriftlich erbracht werden und der Versammlung vorliegen.
 
§13
Kassenprüfung
 
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Personen zur Prüfung der Kasse. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Wiederwahl ist zulässig.
Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht zu erstatten. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen sie die Entlastung des Kassierers und der übrigen Vorstandsmitglieder.
 
§14
Ernennung von Ehrenmitgliedern
 
Die Ernennung zum Ehrenmitglied hat hervorragende Verdienste um den Sport in allgemeinen oder um den Verein zur Voraussetzung. Sie erfolgt auf Antrag des geschäftsführenden Vorstandes bei 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Vorstandes. über die Ernennung ist dem Ehrenmitglied eine von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern unterzeichnete Urkunde auszuhändigen.
 
§15
Auflösung und Fusion des Vereins
 
Bei einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins, sowie bei Wegfall der Gemeinnützigkeit, fällt das Vermögen des Vereins in die Hände eines Notars, der es treuhänderisch auf einem Notaranderkonto verwaltet. Das Vermögen darf ausschließlich für einen neu zu gründenden Sportverein in Arloff- Kirspenich verwendet werden. Ist diese Neugründung nach Ablauf von drei Jahren nicht erfolgt, geht das Vermögen an die gemeinnützigen ortsansässigen Vereine in Arloff-Kirspenich zu gleichen Teilen.
Im Falle einer Fusion fällt das Vermögen an den neu zu gründenden Verein oder an den aufnehmenden Verein.
 
§16
Haftung
  1. Der Vorstand verpflichtet durch seine Handlungsweisen in Erfüllung der in dieser Satzung gegebenen Bestimmungen sich und jedes einzelne Mitglied seines Vereins.
  2. Das Vermögen des R.S.V. steht nur diesem zu. Jedes Mitglied unter seinem Namen ist Rechts- u. Pflichtenträger.
  3. Der R.S.V. kann unter seinem Namen klagen, wie er auch verklagt werden kann.
  4. Das Urteil eines Gerichts wirkt gegen jedes Mitglied.
  5. Kann einem Mitglied oder einer anderen Person die mutwillige, grob fahrlässige oder vorsätzliche Schädigung des Vereinsvermögens nachgewiesen werden, so ist in jedem Fall auf Ersatz zu bestehen.
  6. Falls der Ersatzpflicht innerhalb von 14 Tagen nicht entsprochen wird, und die Aufforderung zur Ersatzleistung rechtzeitig ergangen ist, erfolgt die gerichtliche Klage.
  7. Zuständig für die Einleitung eines eventuellen Strafverfahrens als Folge von Nr. 5 und alle sonstigen Klagen ist der Gesamtvorstand.
§17
Sonstiges
 
Spieler, die ohne Zustimmung des Vorstandes an Sportveranstaltungen anderer Vereine teilnehmen, tun dies auf eigenes Risiko. Der R.S.V. übernimmt keine Haftung.
Jedes Mitglied haftet durch sein schuldhaftes satzungs- und ordnungswidriges Verhalten dem Verein für entstehende Nachteile.
Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber für die bei der Ausübung des Sports, bei sportlichen Veranstaltungen oder bei sonstigen für den Verein erfolgten Tätigkeiten, Unfällen, Diebstählen oder sonstigen Schäden nur im Rahmen der vorhandenen allgemeinen Sportversicherung nach den Bestimmungen des Sportversicherungsvertrags.
 
§18
Inkrafttreten
 
Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister und Veröffentlichung in Kraft. Frühere Satzungen des Vereins verlieren danach ihre Gültigkeit.
Bei entsprechendem Bedarf erlässt der Vorstand zu den einzelnen Paragraphen dieser Satzung Ausführungsbestimmungen. Diese sind als Anhang dieser Satzung beizufügen.
 
 
Anhang
 
1.      Die Aufgaben der Vorstandmitglieder sind:
a) Vorsitzender
Alle eingehenden Schriftstücke leitet der Vorsitzende nach Abzeichnung weiter an die jeweils zuständigen Vorstandsmitglieder. Er ruft Vorstandssitzungen ein, entsprechend § 10 Nr. 4. Bei Stimmengleichheit entscheidet er. Er bestimmt die als geheim zu behandelnden Punkte bei Vorstandssitzungen und kann bei begründetem Bedarf Rechenschaftsberichte verlangen.
b) Geschäftsführer
Alle ihm zufallenden Aufgaben regelt und erledigt er in eigener Zuständigkeit und hat hierüber in jeder Vorstandssitzung zu berichten. Er überwacht das gesamte Vereinsleben und ist verpflichtet, überall dort weisend, helfend und beratend einzutreten, wo es im Interesse des R.S.V. erforderlich erscheint. Er führt den Schriftverkehr und das Protokoll. über sein Tun und Lassen innerhalb des R.S.V. ist er der ordentlichen Mitgliederversammlung verantwortlich.
c) Kassierer
Er ist für die pünktliche und ordnungsgemäße Erledigung sämtlicher Kassentermine verantwortlich und hat alle aufkommenden Belege sofort zu verbuchen und zu kennzeichnen. Ausstehende Rechnungen hat er rechtzeitig anzumahnen und den Eingang zu überwachen. Er führt das Kassenbuch, das Ein- u. Ausgabenbuch, sowie das Hauptbuch. Minusbeträge sind sofort zu begleichen und Plusbeträge sofort zu vereinnahmen. Der Jahresabschluss ist zum 31.12. jeden Jahres zu fertigen. Eine Barprüfung mit Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben im Einnahme- u. Ausgabenbuch ist monatlich vorzunehmen und das Ergebnis dieser Prüfung der ersten Vorstandssitzung im Monat bekanntzugeben. Die Platz- u. Beitragskassierer bestimmt er in eigener Zuständigkeit.
d) Technischer Obmann
In spieltechnischer Hinsicht ist er für die Durchführung des festgelegten Spielplans verantwortlich. Zusammen mit dem Trainer ist er für die Mannschaftsaufstellung der Seniorenmannschaften verantwortlich, wobei dem Trainer allerdings die letzte Entscheidung obliegt. Seine Aufgabe liegt ferner darin, die Mannschaftsinteressen in Vorstandssitzungen darzulegen und sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Spieler untereinander einzusetzen. Er führt die Spielchronik, überwacht die Einhaltung der Amateurbestimmungen und verhängt Strafen.
e) Jugendleiter / Jugendgeschäftsführer
Alle Aufgaben jugendpflegerischer Art obliegen ihm. In enger Zusammenarbeit mit allen Mannschaftsbetreuern, die er in eigener Zuständigkeit ernennt, hat er darüber zu wachen, dass allen berechtigten Wünschen der Eltern, Schulen, Kirchen und sonstigen jugendpflegerischen Körperschaften in jeder Weise Rechnung getragen wird. Er sorgt für das rechtzeitige Gestellen von Fahrzeugen zu Auswärtsspielen der Jugendmannschaften. Grundlagen aller übrigen Arbeiten des Jugendleiters/Jugendgeschäftsführers sind die Weisungen des Vorstandes. Der Jugendleiter kann nach eigenem Ermessen einem Stellvertreter Aufgaben übertragen. Dieser Stellvertreter wird von der Mitgliederversammlung gewählt und vertritt den Jugendleiter bei dessen Verhinderung auch im Vorstand.
f) Pressewart
Dem Pressewart obliegt die Zusammenarbeit mit den Presseorganen. Nicht geheimhaltungsbedürftige Meldungen aus dem Vereinsleben soll er an die entsprechenden Stellen weiterleiten, sofern keine Belange des Vereins negativ berührt werden. Ferner soll ihm die Erstellung von sonstigen Publikationen unterliegen.
g) Organisationsleiter
Alle ihm zufallenden organisatorischen Aufgaben bei Veranstaltungen, Festen u.ä., soweit sie nicht einem anderen Vorstandsmitglied zuzuordnen sind, regelt und erledigt er nach den im Vorstand festgelegten Vorgaben.
h) Schiedsrichterbeauftragter
Er sorgt für die rechtzeitige Einladung aller laut AM angesetzten Schiedsrichter (Jugend und Senioren) und sorgt für die Gestellung von zusätzlichen Schiedsrichtern zu Sonderveranstaltungen.